Körperpsychotherapie

Ulfried Geuter   

sich wahrnehmen und spüren    -    aufmerksam sein für die Gegenwart    -    erkunden, was sich zeigt, entdecken, was verborgen ist    -    Gefühle wecken und ausdrücken    -   Gefühle beruhigen und steuern, Erstarrung lösen    -    auf den Boden und in die Mitte kommen    -    Berührtsein durch Berührung, Halt finden    -    in der Darstellung Probleme deutlicher erleben    -    im Körper sein, im Handeln etwas ausprobieren     -     hinderliche Muster verändern, neue Möglichkeiten gewinnen
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Stimmen zum Buch Praxis Körperpsychotherapie. 10 Prinzipien der Arbeit im therapeutischen Prozess

Leserstimmen

This is the most extensive systematised book I have read on bacis principles of body psychotherapy in general. I like the presentation into ten divisions. Ulfried Geuter has found his own way to transcend the differences between the modalities of body psychotherapy. His connections to parallels from other mainstreams is also thorough and impressive.

David Boadella

Aus der Fachpresse

“Was ich zunächst für ein unmögliches Unterfangen hielt, hat er mit Bravour gemeistert: die Fülle der körperpsychotherapeutischen Ansätze, die alle eigene Schwerpunkte, Sprachregelungen und Praxiskonzepte haben, in einer Zusammenschau zu überblicken. Seine Idee zur Systematisierung überzeugt, statt spezifischer Techniken 10 Grundprinzipien für die körperpsychotherapeutische Praxis darzustellen...
Zusammenfassend kann ich dieses umfangreiche Kompendium der körperpsychotherapeutischen Praxis uneingeschränkt empfehlen.”

Dr. Karin Schreiber-Willnow, in: Psychotherapeut, Juli 2019

“Ulfried Geuter hat nicht zu viel versprochen. Er legt mit den beiden Bänden im Grunde sein Opus magnum vor, die Quintessenz langjähriger ‘körperpsychotherapeutischer’ Arbeit... Geuter spricht von Prinzipien der Arbeit, die mehr einer therapeutischen Haltung entsprechen als irgendwelchen ‘Technikanwendungen’. Damit steht seine Arbeit dem Mainstream entgegen ...
Besser als Leitlinien ist die kunstvolle Arbeit anhand von Prinzipien, mit deren Hilfe das Leid des konkreten Menschen ergründet, verstanden und in einem Prozess der interaktionellen Begegnung ihm ein Gesundungsweg eröffnet oder besser, mit ihm zusammen gefunden werden kann... Alle Prinzipien ... sind durch umfangreiche Erläuterungen anschaulich dargestellt, wozu ebenfalls die zahlreichen ‘Therapiebeispiele’ ... beitragen.”

Bernd Kuck, in: Deutsches Ärzteblatt, PP, Heft 8, 2019

Online-Rezensionen

“Ulfried Geuter stellt zehn Grundprinzipien für die körperpsychotherapeutische Praxis dar, die den Geist, den Grund und die Intention, aus der heraus sich das Vorgehen gestaltet, beschreiben. An Hand von Therapiebeispielen aus seiner eigenen Praxis werden die Prinzipien lebendig. Er stellt sich als Person zur Verfügung, hier im Buch wie in seiner Praxis und vermittelt so einen lebendigen Einblick in seine therapeutische Arbeit.
Der Ansatz ist prozessorientiert: der Patient macht neue emotionale Erfahrungen, die ihm helfen, seine dysfunktionalen Muster des Erlebens und Verhaltens zu verändern. Prozessziele können unter anderem sein, sich selbst besser wahrzunehmen, einen Konflikt in einem Rollenspiel zu klären oder überschießende Affekte zu regulieren. Sie helfen, die (psychotherapeutischen) Ziele des Patienten zu erreichen.
Zur Beschreibung der zehn Prinzipien zieht er Literatur aus allen Richtungen der Körperpsychotherapie hinzu, so dass sich sowohl die KBT-Therapeutin als auch der Bioenergetiker dort wiederfinden können.... Insgesamt ist das Buch ein großer Schritt auf dem Weg, für die verschiedenen Schulen eine gemeinsame Sprache zu finden.”

Dr.Karin Schreiber-Willnow, Webseite des Deutschen Arbeitskreises für Konzentrative Bewegungstherapie, Zugriff am 5. August 2019:

www.dakbt.de/aktuelles/437-buchrezension-zu-geuter-ulfried-2019-praxis-koerperps ychotherapie-10-prinzipien-der-arbeit-im-therapeutischen-prozess

“... Schon der erste Band enthielt viele praktische Beispiele, der Folgeband ist ganz der Praxis gewidmet und eine echte Bereicherung...
Geuter vertritt eine ganzheitliche, relationale Position in der „Körperpsychotherapie“, die eben nicht auf bloße Einbeziehung von „Techniken“ oder „Körperarbeit“ in die Psychotherapie gründet. Das körperliche Erleben steht immer wieder im Fokus, wozu bestimmte Methoden zur Anwendung kommen, die eine Wahrnehmung des Leibes fördern und Zugänge zum Erleben über den Leib eröffnen...
Im Zentrum stehen daher auch nicht Diagnosen und „Störungen“, sondern der leidende Mensch, der immer das leidende Subjekt ist. So begegnen sich im therapeutischen Prozess zwei Subjekte in relationaler, intersubjektiver Weise, handelt es sich doch zutiefst um ein dialogisches Verfahren. Daher werden eben keine „Körperübungen“ angeboten, sondern die Interventionen auf der Spürebene ergeben sich kreativ aus dem therapeutischen Prozess...
Der gesamte Text ist mit sehr vielen Therapiebeispielen lebendig gehalten. So hat Geuter im ersten Band nicht zu viel versprochen. Die Lektüre ist anregend und inspirierend.”

Bernd Kuck, www.buchbesprechungen-psychotherapie.de/geuter2019.html , Zugriff am 9. August 2019

Rezensionen auf amazon:

1) “Begeisternd mit Dichte, Tiefe und lebensbejahender Sprachfreude ... Das vorliegende Buch ist mehr als eine Ergänzung der Theorie um praktische Anwendungen. Es ist für sich herausragend. Unzählige Techniken, Übungen, Interventionen (die bisher nur verstreut in den jeweiligen Schulen mühsam zu finden waren) werden hier fachkundig wie neuartig in einige wenige Grundprinzipien des therapeutischen Handelns zusammen geführt. Das bis dahin Unüberschaubare wird handlich und lädt zum Ausprobieren ein. Die therapeutische Kunst darf und soll sich kreativ bedienen.”
Bitte lesen! Bitte anwenden!”

amazon-Bewerter, 8. Januar 2019

2) “... In seinem Praxisbuch beschreibt Geuter anschaulich, strukturiert, differenziert und konzeptionell ausgereift, was und wie man körperpsychotherapeutisch arbeiten kann. Das Buch ... ist kein Tipp-Geber, keine Sammlung körperpsychotherapeutischer Übungen oder ein Leitfaden, der einem suggerieren mag, wenn man dieses und jenes tun würde, würde dieser und jener Effekt entstehen.... Geht es doch um die Kunst, einen Kurs einzuschlagen, wenn wir Patienten auf ihrer therapeutischen Reise begleiten. In jüngster Zeit kann ein verstärktes Interesse am Körper bei den meisten psychotherapeutischen Ansätzen festgestellt werden. Nicht immer aber wird das Körpererleben als ein Selbst-Erleben im Dialog einer verkörperten Beziehung gemeint. Diesem Körper-Selbst-Erleben zu folgen, gibt den Kurs der Therapie vor, ist somit auch roter Faden im Buch...
... Geuter erläutert daher in seinem Buch ausführlich, was man auf welche Weise mit der psychotherapeutischen Hilfe bewirken kann und bei welchen therapeutischen Problemen dies sinnvoll zur Anwendung kommen sollte...
Geuters Konzept und seine Ausführung weisen ihn als einen fundierten Kenner von Theorie und Praxis aus. Es gelingt ihm hervorragend, d.h. professionell aber auch anschaulich die Dinge darzustellen. Man kann ihm das glauben, was und wie er schreibt.”

Ulrich Sollmann, 15. Februar 2019

3) “Es ist wie so oft: das eigentliche Erleben steht weit über der Theorie, dazu – auch zu den hier angeführten Anregungen – kann man jeden nur ermutigen. Fazit: ein dickes, vielschichtiges und, ja, auch sehr gutes Standardwerk.”

Renate Koerble, 25. Januar 2019

4) “Und er hat es schon wieder getan. ( Und er tut es hoffentlich bald wieder). Nach seinem, 2015 erschienen, schon sehr ausführlichen und fundierten Buch „Körperpsychotherapie, Grundriss einer Theorie für die klinische Praxis“ legt Ulfried Geuter mit seinem neuesten ... Werk, „Praxis Körperpsychotherapie, 10 Prinzipien der Arbeit im therapeutischen Prozess“ , ein weiteres sehr umfangreiches Buch vor und die körpertherapeutische Latte für die psychotherapeutische Community hoch. ... Der Aufbau und die Abfolge der einzelnen Kapitel erfolgt logisch. Jedem Kapitel ist eine Lesehilfe als kurze Inhaltsangabe vorangestellt, sodass sehr rasch ein Eindruck über das Kapitel vermittelt wird.
Die Absicht des Autors eine „Systematik der Vielfalt ihrer realen Praxis“ (S.2) (der unterschiedlichen Körperpsychotherapieschulen: KBT, Focusing, Bioenergetische Analyse (BA)....) darzustellen, geht auf. Er beschreibt und definiert 10 Prinzipien „denen wir in der körperpsychotherapeutischen Praxis je nach therapeutischer Aufgabe und Absicht mit einer Fülle an methodischen Möglichkeiten folgen können.“ Aus meiner Sicht gelingt auch der Versuch, „innerhalb dieses Gerüsts dieser Prinzipien das reiche Erbe der Schulen in eine übergreifende Konzeption der Praxis zu integrieren.“ Ich finde die beschriebenen Prinzipien für alle körperpsychotherapeutischen Schulen gültig... Jedes beschriebene Prinzip wird ausführlich beschrieben und durch eine Vielzahl von Therapiebeispielen lebendig zugänglich gemacht...
Geuter`s Körperpsychotherapie ist „kreative Kunst“ (S.4), erlernbar durch Selbsterfahrung und Reflexion der eigenen Arbeit, sprich Supervision. (An dieser Stelle mein größter Respekt, dass er nicht davor zurückscheut über seinen „ größten therapeutischen Fehler“ zu schreiben, S.278). Er versteht sie als prozessorientierten Ansatz, der sich danach richtet „wie man den therapeutischen Prozess so gestalten kann, dass der Patient in ihm neue emotionale Erfahrungen gewinnen kann, die seine Probleme und Leidenszustände und die ihnen zugrundeliegenden dysfunktionalen Muster des Erlebens und Verhaltens zu verändern helfen.“ (S.4). Sein Menschenbild ist das „eines ganzheitlich erlebenden und handelnden Subjekts“ (S.5), basierend auf einem humanistischen Weltbild (S.7).
Für sein Verständnis von Körperpsychotherapie bedeutet dies, „sie relational als „eine Begegnung zweier lebendiger verkörperter Subjekte“ zu verstehen.(S.8) ... Das Kapitel 12, Berühren und Halten spricht mir aus der bioenergetisch-analytischen Seele. Sie ist „dialogisches Geschehen“ (S.250), „intentionales Handeln“, „nicht per se heilsam“ (S.251), „braucht methodische Klarheit, wozu, wie, wo und wie lange“ (S.251), „ist psychotherapeutisches Berühren ein bezogenes Berühren des erlebten Körpers.“( S.251)...
„Berührung ist an sich weder hilfreich noch ungefährlich. Sie kann passend oder unpassend, heilsam oder unheilsam sein, genauso wie Worte, abhängig von ihrer. Intention und ihrem Kontext.“ (S.253). „Berührung bedarf wie jedes therapeutische Experiment einer Anfrage“ (S.255), „benötigt ausreichend Selbsterfahrung von Seiten des Therapeuten“ (S.281) und „muss dem Patienten dienen, und nicht dem Therapeuten.“(S.282). Wie erfrischend einfach und klar sind diese Aussagen!
Das Buch bietet einen großen Fundus an Wissen und Ideen, regt zum Nachdenken und Hinfühlen über eigenes körpertherapeutisches Handeln an und wird für mich zu jener Lektüre gehören, die ich immer wieder gerne zur Hand nehmen werde.”

Joachim Nagele, 30. März 2019

5) “... Wir erleben immer ganzheitlich! ... Wer das tiefer, ausgereift und klar strukturiert verstehen will, ist mit diesem Buch bestens ausgestattet. Ob als Therapeut, an Selbsterkenntnis interessierter Leser, Coach oder Berater jeder gewinnt. Was ?
Schärfung der eigenen Sinne für das Zwischenmenschliche. Erkenntnis hilfreicher Zusammenhänge unseres Erlebens. Gefühl für Interventionen, die helfen, zuweilen heilen.
.... In immer feinere, getrenntere Einzelteile haben wir die Welt zerlegt. Wer verbindet Sie für uns wieder in verstehende und orientierende Zusammenhänge? Ulfried Geuter im Bezug auf Erleben, Verstehen und Einflussnehmen! Auf der Basis dessen, was unser Leben ausmacht und bestimmt: Der Körper!”

Matthias Tholen, 20. Juni 2019

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